Ultraschall der Halsschlagadern
Zur frühzeitigen Risikoerkennung
Der Ultraschall der Halsschlagadern (Carotis Duplexsonographie) ermöglicht es, frühe Hinweise auf Gefäßverkalkungen, Durchblutungsstörungen und ein erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko sichtbar zu machen.
Im Kardiologischen Zentrum München Pasing setzen wir modernste Ultraschalltechnik zur Beurteilung der Blutgefäße ein, um Risiken frühzeitig zu erkennen und Prävention gezielt zu unterstützen. Denn Herzinfarkt und Schlaganfall entstehen meist nicht plötzlich – häufig gehen ihnen über viele Jahre schleichende Veränderungen der Gefäße voraus.
Falls Veränderungen erkannt werden, können wir oftmals mit kleinen Maßnahmen das Risiko deutlich reduzieren.
Was ist ein Ultraschall der Halsschlagadern?
Beim Ultraschall der Halsschlagadern – auch Carotis-Ultraschall genannt – werden die hirnversorgenden Gefäße im Halsbereich mittels moderner Ultraschalltechnik untersucht.
Die Untersuchung ermöglicht unter anderem die Beurteilung von:
- Gefäßverkalkungen und Cholesterinablagerungen (Plaques)
- Einengungen der Halsschlagadern
- Frühzeichen einer Gefäßerkrankung
- Individuellem Herz-Kreislauf-Risiko
Warum ist ein Carotis-Ultraschall sinnvoll?
Bei Vorhandensein von Risikofaktoren oder ab einem Alter von 40 Jahren können sich die Gefäße schleichend verändern ohne, dass die Betroffenen etwas spüren.
Der Carotis-Ultraschall ermöglicht eine genaue Risikoabschätzung. Besonders sinnvoll kann die Untersuchung sein bei:
- erhöhtem Cholesterin
- erhöhtem Lipoprotein(a)
- Bluthochdruck
- Diabetes mellitus
- familiärer Vorbelastung
- Rauchen
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen in der Familie
- Übergewicht
- verminderter körperlicher Aktivität
Warum sind die Halsschlagadern für die Herzmedizin wichtig?
Die Halsschlagadern versorgen das Gehirn mit Blut. Deshalb lässt die Untersuchung direkte Rückschlüsse auf das Schlaganfallrisiko zu.
Gefäßveränderungen in den Halsschlagadern können aber auch Hinweise darauf geben, wie gesund das gesamte Gefäßsystem ist. Die Carotis-Diagnostik ist deshalb nicht nur für die Schlaganfallvorsorge relevant – sie kann auch wichtige Informationen für die Herz-Kreislauf-Prävention liefern.
Das Gute: Sollten doch einmal erste Veränderungen festgestellt werden, kann meistens durch überschaubare Maßnahmen wie Veränderungen im Lebensstil oder die Einnahme von modernen und gut verträglichen Medikamenten das Herz-Kreislauf-Risiko gesenkt werden. In manchen Fällen lassen sich die Ablagerungen sogar rückgängig machen
Häufige Fragen zum Ultraschall der Halsgefäße im Kardiologischen Zentrum München Pasing
Warum ist der Carotis-Ultraschall für die Prävention interessant?
Viele Herz-Kreislauf-Erkrankungen entwickeln sich über Jahre unbemerkt. Der Carotis-Ultraschall kann helfen, bereits vorhandene Gefäßverkalkungen sichtbar zu machen und Lebensstilmaßnahmen oder medikamentöse Prävention individueller anzupassen. Dadurch kann die Untersuchung wichtige Hinweise für eine langfristige Risikoreduktion liefern.
Für wen ist die Untersuchung sinnvoll?
Ein Carotis-Ultraschall kann insbesondere bei erhöhtem Cholesterin, Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen, familiärer Vorbelastung oder bereits bekannten Herz-Kreislauf-Erkrankungen sinnvoll sein. Auch im Rahmen eines erweiterten Vorsorge-Check-ups liefert die Untersuchung wertvolle Informationen.
Kann man auch geringe Gefäßverkalkungen und Gefäßablagerungen erkennen?
Ja. Da wir in unserer Praxis moderne Geräte einsetzen, können wir mit der Ultraschalltechnik sehr präzise bereits frühe Gefäßveränderungen oder Plaques erkennen.
Muss ich nüchtern zur Untersuchung kommen?
Nein, das ist nicht notwendig.
Wie lange dauert die Untersuchung?
Meist nur etwa 10 Minuten.