Herz Check-up München
Klären Sie Ihr persönliches Herzkreislauf-Risiko frühzeitig ab
Viele Herz-Kreislauf-Risiken bleiben lange unbemerkt. Auch wenn Beschwerden fehlen oder Befunde unklar sind, ist ein strukturierter Herz-Check-up der richtige erste Schritt.
Etwa 20% der 35- bis 70-Jährigen in Deutschland haben ein erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall – oft ohne davon zu wissen.
Mit einem individuellen Herz-Check-Up können wir Ihre Risiken rechtzeitig identifizieren.
Warum ist ein Herz Check-up sinnvoll?
Über 80 % aller Herz-Kreislauf-Ereignisse lassen sich auf bekannte Faktoren zurückführen, vor allem Bluthochdruck, erhöhte Blutfette, Rauchen, Diabetes und Bewegungsmangel.
Ein strukturierter Herz-Check-up zeigt, wie hoch Ihr aktuelles Risiko wirklich ist und ob Handlungsbedarf besteht.
- Von Bluthochdruck (Verlinkung) ist jeder Dritte in Deutschland betroffen, häufig ohne es zu wissen. Bereits Werte ab 140/90 mmHg verdoppeln langfristig das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall.
- Diabetes mellitus erhöht das Risiko für Herzinfarkt um das 2- bis 4-Fache, da dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte die Gefäßinnenwände schädigen.
- Etwa 60% der Erwachsenen in Deutschland haben erhöhte Cholesterinwerte, einem der Haupttreiber für Atherosklerose.
Da diese Veränderungen lange symptomlos bleiben, ist eine kardiologische Vorsorge entscheidend.
Jetzt Herz-Check-up zur individuellen Risikoabschätzung vereinbaren.
Wie genau sieht ein Herz Check-up aus?
Der Umfang des Herz Check-ups wird auf Sie abgestimmt. Welche Untersuchungen sinnvoll sind, entscheiden wir gemeinsam.
Der Check-up besteht aus mehreren aufeinander abgestimmten Bausteinen:
- Herzultraschall (Echokardiografie) zur Beurteilung von Pumpfunktion und Herzklappen
- Belastungsultraschall zur Beurteilung der Herzmuskelfunktion unter Belastung
- Langzeit-Blutdruckmessung und Langzeit-EKG zur sicheren Abklärung von unbemerktem Bluthochdruck oder Rhythmusstörungen
- Ultraschall der Halsschlagadern zur frühzeitigen Erkennung von Gefäßverkalkungen (Atherosklerose)
- Erweiterte Laboranalysen
- Bioimpedanzanalyse (InBody) zur Bestimmung der Körperzusammensetzung
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Deshalb ist eine frühe Abklärung Ihres Herz-Kreislauf-Systems so entscheidend.
Werden beim Check-up relevante Risikofaktoren festgestellt, lassen sich diese heute in vielen Fällen frühzeitig, individuell und stufenweise behandeln. Allerdings bedeutet nicht jeder Befund sofort Medikamente oder Eingriffe.
Erhöhter Blutdruck verursacht oft keine Beschwerden, erhöht aber langfristig das Herz-Kreislauf-Risiko.
Wir beginnen die Therapie meistens mit einem Plan zur Anpassung des Lebensstils. Dies beinhaltet Salzreduktion, Gewichtsabnahme, regelmäßige Bewegung und Stressreduktion. Reicht dies nicht aus, kommen blutdrucksenkende Medikamente zum Einsatz. Dazu zählen:
- ACE-Hemmer oder AT1-Blocker, die Gefäße entspannen
- Calciumantagonisten, die den Gefäßwiderstand senken
- Diuretika, die überschüssiges Wasser ausscheiden
Gefäßveränderungen entwickeln sich meist schleichend und verursachen lange keine Beschwerden.
Werden Gefäßveränderungen festgestellt, richtet sich das weitere Vorgehen immer nach Ausprägung, Gesamtrisiko und individueller Situation.
Nicht jede Veränderung erfordert sofort Medikamente. In fortgeschritteneren Fällen können blutdruck- oder cholesterinsenkende Medikamente aber sinnvoll sein. Eine wichtige Rolle spielt auch die sogenannte chronische niedriggradige Entzündung (Low-Grade-Inflammation). Sie lässt sich häufig bereits durch Bewegung, Gewichtsreduktion und eine mediterrane Ernährung günstig beeinflussen.
Erhöhte Cholesterin-Werte werden häufig erst im Rahmen eines Check-ups entdeckt.
Je nach Gesamtrisiko reichen Lebensstilmaßnahmen, in anderen Fällen sind moderne, gut verträgliche Medikamente sinnvoll. Welche Strategie passt, lässt sich nur nach strukturierter Diagnostik entscheiden.
Studien zeigen, dass eine konsequente LDL-Senkung das Herzinfarktrisiko um 20–30% reduziert – unabhängig vom Ausgangswert.
Herzrhythmusstörungen sind weit verbreitet und reichen von harmlosen Extraschlägen bis hin zu behandlungsbedürftigen Rhythmusveränderungen.
Viele bleiben lange unbemerkt oder verursachen unspezifische Symptome. Ob und welche Behandlung sinnvoll ist, richtet sich nach Art der Rhythmusstörung, dem individuellen Risiko und den Beschwerden. Bestimmte Formen, wie das Vorhofflimmern, können unbehandelt Schlaganfälle auslösen.
„Warum warten bis Beschwerden oder Komplikationen auftreten? Die rechtzeitige Erkennung von Herz-Kreislauf-Risiken ist entscheidend.“
Dr. Vera Schneider
Häufige Fragen zum Herz Check-Up im Kardiologischen Zentrum München Pasing
Wie lange dauert ein Herz-Check-Up?
Je nach Umfang und gewählten Modulen beträgt die Dauer rund 60 bis 90 Minuten.
Für wen ist ein Check-Up sinnvoll?
Ein kardiologischer Check-Up empfiehlt sich für fast alle Menschen, da Herzkreislauferkrankungen sehr weit verbreitet sind und vor allem zu Beginn meistens nicht bemerkt werden. Besonders wichtig ist ein Check-up für alle mit familiärer Vorbelastung, Bluthochdruck, ungünstigen Blutfetten Übergewicht oder Diabetes. Empfohlen wird der Check-up auch für Menschen ab 40 Jahren oder für jene, die Ihre Sporttauglichkeit prüfen wollen.
Wie oft sollte man den Check-Up wiederholen?
Empfohlen wird er alle 2–3 Jahre, ab 40 Jahren oder bei Risikofaktoren häufiger.
Ist ein Herz Check-up sinnvoll ohne Beschwerden?
Ja – ein Herz-Check-up ist auch ohne Beschwerden sinnvoll, da viele Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Jahre unbemerkt entstehen und erst spät Symptome verursachen. Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte oder frühe Gefäßveränderungen lassen sich häufig lange vor einem Herzinfarkt oder Schlaganfall nachweisen. Ein strukturierter Herz-Check-up ermöglicht es, Risiken frühzeitig zu erkennen und gezielt gegenzusteuern, bevor bleibende Schäden entstehen.
Wer übernimmt die Kosten für den Herz-Check-Up?
Private Krankenversicherungen erstatten die Leistungen in der Regel vollständig; Selbstzahler erhalten eine transparente GOÄ-Rechnung. Eine genaue Kostenübersicht erhalten Sie in der Praxis.