Longevity und Prävention
in München
Ihr Herz als Schlüssel zur gesunden Zukunft
Wenn Sie wissen möchten, wie belastbar Ihr Herzkreislauf heute ist – und was medizinisch sinnvoll ist, um langfristig gesund zu bleiben.
Im Kardiologischen Zentrum München Pasing verbinden wir klassische Prävention mit modernen Konzepten der Longevity-Medizin.
Prävention bedeutet für uns, Risikofaktoren früh zu erkennen – lange bevor Symptome auftreten.
Longevity-Medizin geht einen Schritt weiter: Wir analysieren Stoffwechsel, Gefäße und Entzündungsprozesse und versuchen sie gezielt positiv zu beeinflussen.
Unser Ziel: Herzgesundheit erhalten, biologische Alterung verlangsamen und Lebensqualität steigern.
Was bedeutet Longevity in der Kardiologie?
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die führende Ursache für eine verkürzte Lebenserwartung. Genau hier setzen wir an.
Im Fokus stehen dabei zwei zentrale Bereiche:
- Wir versuchen kardiovaskuläre Risikofaktoren, Stoffwechselstörungen und niedriggradige chronische Entzündungen frühzeitig zu erkennen. Gerade zu Beginn können wir diese Veränderungen bremsen und in manchen Fällen sogar rückgängig machen.
- Auch bei unauffälligen Befunden zeigen wir Ihnen, mit welchen Maßnahmen Sie Ihre Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität weiter optimieren können.
Im Internet und in den Medien werden zahlreiche Longevity Trends propagiert. Wir unterscheiden bewusst zwischen Modeerscheinungen und medizinisch fundierten Konzepten.
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Für wen ist Longevity und Prävention sinnvoll?
Unsere Longevity-Medizin richtet sich an Menschen, die ihre Herzgesundheit langfristig aktiv erhalten möchten.
Ein Termin ist besonders sinnvoll, wenn Sie:
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Ihrer Familie haben
- Veränderungen früh erkennen möchten, statt später reagieren zu müssen
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen wollen
- körperlich und kognitiv leistungsfähig bleiben möchten
Viele unserer Patienten fühlen sich gesund – und sind überrascht, wie viel sich präventiv noch optimieren lässt.
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Welche Diagnostik gehört zu Longevity?
Welche Untersuchungen sinnvoll sind, entscheiden wir individuell.
Je nach Fragestellung können unter anderem dazugehören:
Erweiterte Laboranalysen
Lipoprotein(a), ApoB, Cholesterin, Homocystein, hsCRP, Ferritin, Harnsäure, Insulin, HbA1c, Omega-3-Index, Mikronährstoffe, Hormonstatus etc.
Gefäßdiagnostik und Bildgebung
Gefäßultraschall zur Beurteilung von Atherosklerose, Herzultraschall, Herz-CT mit Koronarkalkscore
Belastungstests
Herzultraschall unter körperlicher Anstrengung für die Beurteilung der kardialen Funktion bei Belastung und optional mit Laktattest zur Erfassung der aeroben Kapazität und Trainingssteuerung
Schlafanalyse
Insbesondere zur Beurteilung einer möglichen Schlafapnoe. Diese ist ein häufiger und oft übersehener Risikofaktor für Ihre kardiovaskuläre Gesundheit.
Körperzusammensetzung (InBody System)
Diese Informationen helfen uns, noch angepasster bei bestimmten Konstellationen der Körperzusammensetzung zu agieren - wie zum Beispiel einem ungünstigen Bauchfettanteil, der viele chronische Erkrankungen begünstigt.
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Welche Therapieoptionen gibt es bei erhöhtem kardiovaskulärem Risiko?
Ernährung ist einer der wirkungsvollsten Hebel zur Steuerung von Stoffwechsel, Entzündung und biologischem Altern.
In unserem Longevity-Programm verstehen wir Ernährungsmedizin als langfristige Stoffwechselintervention, nicht als kurzfristige Diät.
Im Fokus stehen:
- die Optimierung der Makronährstoffverteilung mit ausreichender Eiweißzufuhr
- individuell abgestimmte Supplement-Strategien inklusive Omega-3-Balance
- die Analyse und Korrektur des Mikronährstoffstatus
Schlaf ist eine grundlegende Voraussetzung für Regeneration, Hormonbalance und Stoffwechselgesundheit.
In der Longevity-Medizin steht daher nicht nur die Schlafdauer, sondern vor allem eine optimierte Schlafhygiene im Mittelpunkt.
Wir berücksichtigen:
- Schlafrhythmus, Regelmäßigkeit und zirkadiane Stabilität.
- abendliche Belastungsfaktoren wie Stress, Licht, Ernährung und Trainingszeitpunkt.
- die Herzfrequenzvariabilität (HRV) als Marker für autonome Regulation, Stressbelastung und Erholungsfähigkeit.
Eine gute Schlafhygiene trägt wesentlich zur Reduktion von Insulinresistenz, Entzündungsaktivität und kognitivem Abbau bei.
In ausgewählten Fällen kann eine medikamentöse Strategie Teil eines Longevity-Konzepts sein.
Voraussetzung ist immer eine klare medizinische Indikation und eine individuelle Risiko-Nutzen-Abwägung.
Zum Einsatz kommen – falls sinnvoll – unter anderem:
- Lipidmodulatoren zur Reduktion atherogener Lipoproteine.
- GLP-1-Analoga zur Unterstützung der Stoffwechsel- und Gewichtsregulation.
- Metformin bei ausgeprägter metabolischer Dysfunktion.
- SGLT2-Hemmer bei entsprechender kardiometabolischer Konstellation.
Medikamente ersetzen keine Lebensstilmaßnahmen, sondern können diese in klar definierten Situationen gezielt ergänzen.
Bewegung ist ein zentraler Prädiktor für Lebenserwartung und funktionelle Gesundheit.
Entscheidend ist jedoch nicht die Menge, sondern eine gezielte, individuell gesteuerte Trainingsstruktur.
Unser Ansatz integriert:
- Zone-2-Training angepasst an die individuelle aerobe Schwelle (Laktat-Belastungstest)
- Krafttraining
- VO₂max-orientierte Belastungen
Die Trainingssteuerung erfolgt angepasst an Alter, Leistungsniveau, Vorerkrankungen und Regenerationsfähigkeit.
Chronische niedriggradige Entzündung gilt als einer der wichtigsten biologischen Treiber des Alterns.
Sie fördert Atherosklerose, Insulinresistenz, Neurodegeneration und Gebrechlichkeit – oft lange vor klinischen Manifestationen.
Im Longevity-Programm identifizieren wir:
- systemische Entzündungsaktivität u.a. mithilfe von hochsensitivem CRP im Blut.
- entzündungsfördernde metabolische (Körperzusammensetzung) und lebensstilbedingte Faktoren.
Ziel ist es, entzündliche Prozesse frühzeitig sichtbar zu machen und deren langfristige Auswirkungen auf Gefäße, Organe und Leistungsfähigkeit zu begrenzen.
„Longevity ist kein Lifestyle-Trend, sondern ein evidenzbasiertes Konzept der Zukunftsmedizin.“
Prof. Dr. Jakob Ledwoch
Häufige Fragen zu Longevity
Ab wann ist ein Longevity-Check sinnvoll?
Ab 35 Jahren, insbesondere bei familiärer Belastung oder Wunsch nach proaktiver Gesundheitssteuerung.eit prüfen wollen.
Was unterscheidet Longevity Therapie von klassischer Vorsorge?
Klassische Vorsorge sucht nach bestehenden Krankheiten – Longevity zielt darauf ab, Risikomechanismen zu erkennen, bevor sie krank machen.
Welche Maßnahmen zeigen die beste wissenschaftliche Evidenz für ein langes, gesundes Leben?
- Regelmäßige körperliche Aktivität (v. a. Zone-2-Training & Krafttraining). Deshalb ist in unserer Strategie für Longevity Sport ein sehr zentraler Baustein.
- Mediterrane, protein- und ballaststoffreiche Ernährung. Wir zeigen Ihnen, welche Lebensmittel und Mikronährstoffe die größten Effekte haben.
- Stabiler Schlafrhythmus & Stressmanagement. Schlafhygiene wird oft unterschätzt. Wir analysieren Ihren Schlaf und erklären Strategien zur Verbesserung der Schlafqualität.
- Normale Blutdruck-, Blutzucker- und Cholesterinwerte. Die Einstellung der klassischen Risikofaktoren stellt immer noch einen sehr großen Teil zur Optimierung der Lebensdauer und Lebensqualität dar.
- Verzicht auf Nikotin & Alkoholkonsum
- Soziale Verbundenheit und mentale Gesundheit
Wir zeigen Ihnen im Detail, welche Maßnahmen Sie aus diesen Bereichen konkret umsetzen können, um Ihre Chance auf ein längeres und gesünderes Leben zu steigern.
Longevity NAD Infusionen zeigen nach aktuellem Wissenschaftsstand beim Menschen noch keine überzeugenden wissenschaftlichen Daten. Daher bieten wir diese Therapie aktuell nicht an. Sobald hier aber neue Erkenntnisse gefunden werden, passen wir unsere Therapieprogramme natürlich umgehend an.
Welche Untersuchungen gehören bei uns zu einem Longevity Check-up?
- Detaillierte Anamnese & Risikoprofiling
- Erweiterte Blutanalysen (z. B. Lipid-Subfraktionen, Entzündungsmarker, Hormonstatus, Insulinresistenz)
- Kardiologische Diagnostik (Gefäßultraschall, Ruhe- und Belastungs-Echokardiografie, ggf. Herz-CT etc.)
- Körperzusammensetzung & Fitnessdiagnostik
- Ernährungs- & Schlafanalyse
Werden die Kosten von der privaten Krankenversicherung übernommen?
Die Leistungen werden nach GOÄ abgerechnet und von privaten Krankenversicherungen in der Regel vollständig erstattet. Selbstzahler erhalten eine transparente GOÄ-Rechnung. Eine genaue Kostenübersicht erhalten Sie in der Praxis.
Wie oft sollte man einen Longevity Check durchführen?
Empfohlen ist ein Basis-Check-up alle 12 Monate, bei auffälligen Risikoprofilen oder Therapien (z. B. Lipidintervention) auch halbjährlich.
Die Verlaufsdiagnostik ermöglicht, Fortschritte in Fitness, Laborwerten und Gefäßgesundheit präzise zu messen – und den Lebensstil gezielt anzupassen.